Wir begrüßen Sie sehr herzlich! Unser Programm 2017

Kasimir und Karoline  

Ein Abend auf dem Oktoberfest. Ein Theaterstück, nah am Volk.
Geschrieben 1932 von Ödön von Horváth

mit Stefan Voglhuber, Sophie Sörensen, Florian Münzer, Winfried Hübner, Timo Alexander Wenzel, Daniel Farid Wittmann, Lisa Wittemer, Verena Thorhauer, Mona Weiblen, Michael Golf, Thomas Koterba,  u.a.
Inszenierung: Yvonne Brosch – Ausstattung: Andreas Arneth

Daniel Farid Wittmann ist der Preisträger des vom Bezirk Oberbayern vergebenen „Lore-Bronner-Preises“ 2016. Der Preis wird an Nachwuckskünstler(innen) der staatlich anerkannten privaten Schauspielschulen Oberbayerns vergeben. Der Bezirk fördert die Mitwirkung des Preisträgers bei den Weilheimer Festspielen.

Das Stück

Wer auf das Oktoberfest geht, kennt das Fahrgeschäft mit der Drehscheibe, auf der man sich nur schwer halten kann. Dieses Fahrvergnügen nennt sich „Teufelsrad“ und erinnert in gemeiner Weise an das richtige Leben: wer sich nicht halten kann, rutscht raus. Wer sich am anderen festhält, reißt diesen mit. Wer sich dabei auch noch recht deppert anstellt, wird ausgelacht und vom Ansager derbleckt. Nix für Helden, nix für Stenze, nix für Versager.
Der Taxifahrer Kasimir ist bereits rausgerutscht: gerade hat er seinen Job verloren. Und ausgerechnet jetzt soll er seine Verlobte Karoline auf der Wies’n ausführen. Sie will sich amüsieren. Aber das mit einem arbeitslosen, armen Schlucker? Da soll sich doch was Besseres finden. Die Stimmung ist eh im Keller. Und dann dreht es sich, das „Teufelsrad“ des Lebens: Karoline lässt sich mit dicken betuchten Herren ein, Kasimir mit Kleinkriminellen und Besoffenen. Tja, wie sagt dann einer recht desillusioniert: “ wenn einer arbeitslos wird, die Liebe zu ihm nachlässt, und zwar automatisch“.

Ödön von Horváth, der in den zwanziger Jahren viel Zeit im Haus seiner Eltern in Murnau verbrachte, schrieb das Stück 1932. Der Zuschauer atmet die dicke, bierdunstige Luft  der Wies’n in der Wirtschaftskrise des Jahres 1929. Ein schonungsloser Blick auf einen riesigen Stammtisch, gespickt mit Dialogen, die einem die Gosch’n offen stehen lassen. Tun’s lachen – is eh scho wurscht!
 
Sa. 14. / So. 15. / Fr. 27. / Sa. 28. / So. 29. Oktober
und Mi. 01. November 2017
Fr. u. Sa. 20 Uhr , So. u. 01. Nov. 18 Uhr

Produktion: Weilheimer Festspiele „Kasimir und Karoline“ GbR

   Bühnenbild „Kasimir und Karoline“ – Entwurf copyright Andreas Arneth 2017

… und im Dezember

Pygmalion

von George Bernard Shaw

u.a. mit Katharina von Harsdorf, Stephan Lewetz, Monika Goll, Christian Buse, Winfried Hübner,  Lukas Wörle

Das Stück

Jeder kennt die Geschichte als Musical „My Fair Lady“: Professor Higgins zieht das arme Blumenmädchen Elisa aus der Gosse und macht sie zur Königin der Gesellschaft.
Wir zeigen die literarische Vorlage, die sich – typisch für den Autor Shaw – durchaus kritisch mit den sozialen Verhältnissen in England um 1900 auseinandersetzt. Damit wird diese Komödie auch zu einer Art Weihnachtsmärchen, das für aufrichtige Liebe, Herzenswärme, Glück und soziale Gerechtigkeit wirbt. Da ist George Bernard Shaw ganz nah dran an Charles Dickens (mit seinen bekannten Werken „Oliver Twist“ und „Eine Weihnachtsgeschichte“) und dem Kinohit „Pretty Woman“

Der Titel des Stückes lehnt sich an den Mythos des griechischen Bildhauers Pygmalion an, den der römische Dichter Ovid in seinen „Metamorphosen“ beschreibt: Pygmalion hat schlechte Erfahrung mit Frauen gemacht. Er lehnt den Umgang mit dem anderen Geschlecht ab, schafft sich aber eine wunderschöne Frau als Elfenbeinstatue. Er verliebt sich in sie und wünscht sich, sie möge lebendig werden.
Professor Higgins mag auch keine Frauen. Er interessiert sich ausschließlich für seine Forschung an Dialekten der Englischen Sprache. Der Gassen-Jargon des Blumenmädchens Eliza Doolittle fasziniert ihn so sehr, dass er mit seinem Kollegen Oberst Pickering eine Wette eingeht: er will es schaffen, aus dem verdreckten Blumenmädchen in kürzester Zeit eine gesellschaftsfähige Dame zu machen, die nicht nur toll aussieht, sondern sich auch dialektfrei auszudrücken weiss.

Fr. 15. / So. 17. / Fr. 22. / Di. 26. / Fr. 29. / Sa. 30. u. Silvester 31.
Dezember 2017
Fr. und Sa. um 20 Uhr – Sonntag, Di. 26.12. und – Silvester nur 18 Uhr

Produktion Weilheimer Festspiele „Pygmalion“ GbR

Karten

Bitte beachten Sie: Vorverkauf für Silvester ab 02. November 2017, ausschließlich im Veranstaltungsbüro der Stadt Weilheim im Rathaus.  

Vorverkaufsstellen:

Veranstaltungsbüro Stadt Weilheim – Rathaus – Admiral-Hipper-Str.20
82362 Weilheim i.OB
Tel. 0881/ 682 732 u. 733
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8.00 – 12.30 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr
Do:  8.00 -12.30 Uhr und 14.00 -18.00 (In Ferienzeiten Do nur bis 16.00 Uhr)

Kreisbote-Ticketservice in der
Kundenhalle der Sparkasse Weilheim Marienplatz 2-6 – 82362 Weilheim i.OB
Tel.: 0881/ 68611 u. 68612
Öffnungszeiten: Mo-Mi und Fr: 8.30 – 17.00 UhrDo: 8.30 – 18.00 Uhr

Vorreservierung außerhalb der Geschäftszeiten tägl. ab 16.00 Uhr und Sa./So. und Feiertage      24 h auf Anrufbeantworter:  01525/ 65 70 359

Bitte sprechen Sie hier auf die Mailbox. Nennen Sie Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und einen Zeitraum, in dem wir Sie erreichen können.
Wir rufen Sie zurück.

Die Abendkasse öffnet im Stadttheater eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (Bezahlung mit EC-Karte an der Abenkasse leider nicht möglich).

Vorstellungen für Schulen:

Wir bieten Sondervorstellungen für Schulen vormittags an. Bitte melden Sie sich unter Tel.: 0172/ 700 14 98

 

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Das war 2016 …

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Die Frauen von Troja – Der Untergang

Fotos: Emanuel Gronau

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Das Ensemble

HolidayRedaktion

In Reihenfolge:                                                                                                                            Yvonne Brosch, Stephan Lewetz, Sabine Lorenz,                                                             Sophie Sörensen, Lisa Stenger, Verena Thorhauer
Alexander Wagner, Miriam Gniwotta (Inszenierung), Andreas Arneth (Ausstattung)

Fotos: Ingrid Theiß, Gerlind Klemens, Steffen Roth, Sebastian Sach,
Michael Wenski, Mirja Kofler, Stephanie Uhlenbrock, Florian Fisch

Produktion: Weilheimer Festspiele „Troja“ GbR

Über uns

Weilheim hat etwas, was in Bayern sonst nur Großstädte haben: ein echtes, klassisches Stadttheater. Hier dürfen wir zu Gast sein.

Klassisch war auch immer der Spielplan unserer Ensembles. Zu sehen waren u.a.:

Der Brandner Kaspar, Der Talisman, Die Räuber, Der zerbrochne Krug, Der kleine Prinz, Das Floß der Medusa, In 80 Tagen um die Welt, Die Feuerzangenbowle, Don Carlos, Der Geizige, Mirandolina, Urfaust, Mandragola, Der Diener zweier Herren, Maria Stuarda, Mutter Courage, Die Physiker, Charleys Tante, Misery, Hexenjagd, Don Camillo, Dinner für Spinner, Der Hauptmann von Köpenick, König Lear, Tartüff, Ladykillers, Die 12 Geschworenen, Boeing-Boeing, uvm.

Eine Besonderheit gibt es in Weilheim: jedes Jahr vergibt der Bezirk Oberbayern den Lore-Bronner-Preis für Nachwuchsschauspieler. Im Ensemble der Weilheimer Festspiele  unternehmen die Preisträger an der Seite erfahrener Kollegen erste Schritte in die Professionalität. Der Bezirk Oberbayern ünterstützt uns dabei.

Zusammenstellung von Fotos einiger Aufführungen!
Fotos: E. Gronau – Bühnenbilder: Andreas Arneth

TafelFSTartüff12GEBoing Tafel FSLearCharleys TafelFSStuardaPhysikerCourage TafelFSCarlos TafelFS80tageFeuerzangenbowle FSTAfelGeizigeKrugDiener TafelFSKöpenick TafelFSPrinzRäuberMedusa TafelFSCamilloUrfaust